Kalkulation für Fräs- und Drehteile aus der Konstruktionsdatei.
Bearbeitungszeiten, Werkzeugwechsel und Aufspannungen werden aus der Geometrie abgeleitet und mit Ihren Maschinen- und Stundensätzen bewertet.
Was in der Zerspanung die Angebotszeit frisst
Nicht das Rechnen. Das Auslesen der Zeichnung und das Abschätzen dessen, was die Maschine später wirklich tut.
Bearbeitungszeit aus dem Bauchgefühl
Wie lange die Spindel für eine Tasche mit 40 Millimeter Tiefe braucht, weiß ein erfahrener Kalkulator ungefähr. Ungefähr heißt: einfache Teile werden zu teuer, aufwendige zu billig. Auffallen tut es in der Nachkalkulation, wenn der Auftrag gelaufen ist.
Aufspannungen, die erst im Arbeitsplan auftauchen
Ob ein Teil in zwei oder in vier Aufspannungen fertig wird, entscheidet über Rüstzeit und Preis. Im Angebot steht dazu meist eine Annahme. Geprüft wird sie erst, wenn die Arbeitsvorbereitung das Teil auf dem Tisch hat.
Kleinserien, kalkuliert wie Einzelteile
Programmier- und Einrichtzeit verteilen sich bei Stückzahl fünf völlig anders als bei Stückzahl fünfhundert. Wer dafür eine Pauschale ansetzt, verschenkt bei Serien Marge und verliert bei Einzelteilen die Deckung.
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Lieber kurz sprechen als lange lesen?
Michael Bromberger geht selbst ans Telefon. In zehn Minuten ist geklärt, ob sich PM QuoteFlow für Ihre Anfragen rechnet — und wenn nicht, sagt er Ihnen das auch.
Michael Bromberger · Sales und Kontakt · Mo–Fr 8–17 Uhr
Was aus der Geometrie abgeleitet wird
Aus der STEP-Datei und der beigelegten Zeichnung — ohne dass jemand Maße abtippt.
Bearbeitungsmerkmale
Taschen, Bohrungen, Gewinde, Radien, Planflächen und Konturen werden im Modell erkannt und mit Abmessung und Anzahl erfasst.
Ihr Vorteil: Die Bearbeitungszeit entsteht aus dem, was tatsächlich zerspant wird, nicht aus der Bauteilgröße.
Aufspannungen
Aus der Lage der Bearbeitungsflächen leitet QuoteFlow ab, wie oft das Teil umgespannt werden muss, und setzt je Aufspannung Ihre Rüstzeit an.
Ihr Vorteil: Der Rüstaufwand steht im Angebot, bevor die Arbeitsvorbereitung ihn bestätigt.
Werkzeugwechsel
Jeder Bearbeitungsschritt braucht sein Werkzeug. Anzahl und Wechselzeiten fließen als Rüstaufwand in die Maschinenzeit ein.
Ihr Vorteil: Ein Teil mit vielen unterschiedlichen Merkmalen wird nicht mehr bewertet wie eine einfache Kontur.
Materialabtrag und Rohteilmaß
Aus Fertigteilvolumen und Rohteilmaß ergibt sich der Abtrag und daraus der Materialeinsatz mit Ihrem Werkstoffpreis.
Ihr Vorteil: Werkstoffpreise pflegen Sie einmal, sie gelten ab der nächsten Kalkulation.
Ihre Sätze, nicht unsere
Maschinenstundensätze je Bearbeitungszentrum und Drehmaschine, Rüst- und Programmierzeiten, Werkzeugkosten, Werkstoffpreise, Losgrößenstaffeln und Mindestauftragswerte kommen aus Ihrem Betrieb. QuoteFlow bringt keine Branchenwerte mit, die dann doch nicht zu Ihrem Maschinenpark passen.
Ihr Vorteil: Ein vergleichbares Frästeil bekommt denselben Preis, unabhängig davon, wer kalkuliert und an welchem Tag. Und wenn Ihr erfahrenster Kalkulator eine Regel nachschärft, gilt sie ab sofort für jede weitere Anfrage.
Sehen Sie es an einer fertigen Rechnung
Auf der Beispielkalkulation ist ein CNC-Drehteil vollständig durchgerechnet: erkannte Merkmale, angesetzte Zeiten, Materialeinsatz, Zuschläge und der Weg zum Endpreis.
Für wen sich das rechnet — und für wen nicht
Zerspanung ist nicht gleich Zerspanung. Damit Sie sich den Termin sparen können, wenn es nicht passt:
Passt gut
Lohnfertiger und Zulieferer mit vielen Anfragen pro Woche, überwiegend Fräs- und Drehteilen aus der Konstruktionsdatei und wiederkehrenden Kundenstrukturen. Je mehr Angebote Sie schreiben, desto schneller trägt sich die Einführung.
Passt eingeschränkt
Betriebe mit wenigen, dafür sehr großen Sonderaufträgen. Wenn drei Angebote im Monat über das Jahr entscheiden, bringt eine saubere Nachkalkulation mehr als ein schnellerer Angebotsweg.
Passt nicht
Anfragen ohne digitale Vorlage. Kommt die Anfrage als Handskizze oder als abfotografiertes Teil, fehlt die Geometrie, aus der gerechnet werden könnte. Daran ändert auch die beste Software nichts.
Ihre PM QuoteFlow Demo.
In 20 Minuten klären wir an Ihren eigenen Bauteilen, ob QuoteFlow Ihren Kalkulationsprozess trägt. Ohne Verkaufsdruck.
- Eine ehrliche Einschätzung, ob Ihre Anfragestruktur passt — auch wenn die Antwort Nein lautet
- Ihr Einsparpotenzial in Stunden und Euro, gerechnet auf Ihre Zahlen
- Die drei größten Zeitfresser in Ihrem heutigen Angebotsprozess
Er meldet sich innerhalb eines Werktages und schlägt zwei Termine vor. Kein Verkaufsdruck, keine Warteschleife — und wenn QuoteFlow nicht zu Ihnen passt, sagt er Ihnen das auch.
- Verarbeitung in Deutschland beziehungsweise der EU, DSGVO-konform
- Ihre Zeichnungen werden nicht zum Training fremder Modelle verwendet
- Kostenlos und unverbindlich — kein Vertrag, keine Testphase, die abläuft
Was Betriebe an dieser Stelle am häufigsten fragen.
Welche Bearbeitungsmerkmale erkennt PM QuoteFlow in einer STEP-Datei?
Taschen, Bohrungen, Gewinde, Radien, Planflächen und Konturen. Daraus werden Bearbeitungszeiten und Werkzeugbedarf abgeleitet, bewertet mit Ihren Maschinen- und Stundensätzen.
Wie wird die Anzahl der Aufspannungen ermittelt?
Aus der Lage der Bearbeitungsmerkmale am Bauteil. Merkmale auf gegenüberliegenden Seiten erzwingen ein Umspannen. Jede zusätzliche Aufspannung erzeugt Rüstzeit, die in die Kalkulation einfließt.
Werden Werkzeugwechsel eingerechnet?
Ja, als Rüstaufwand je Bearbeitungsschritt. Die Zahl der benötigten Werkzeuge ergibt sich aus den erkannten Merkmalen; die Wechselzeit hinterlegen Sie je Maschine.
Wie wird der Materialeinsatz bei Frästeilen bestimmt?
Über das Rohteilmaß, das sich aus den Außenmaßen plus Ihrem Aufmaß ergibt, und den Materialabtrag. So sehen Sie Materialkosten und Zerspanungsaufwand getrennt.
Werden Toleranzen und Oberflächengüten berücksichtigt?
Enge Toleranzen und feine Oberflächen erhöhen Bearbeitungszeit und Ausschussrisiko. Sie hinterlegen, ab welcher Toleranzklasse welcher Zuschlag gilt; das System liest die Angaben aus der Zeichnung.
Kann das System Dreh- und Frästeile unterscheiden?
Ja. Rotationssymmetrische Bauteile werden als Drehteile bewertet, mit eigenen Zeitmodellen und Maschinensätzen. Kombinationsteile lassen sich über mehrere Arbeitsgänge abbilden.
Was ist mit Nachbearbeitung wie Entgraten oder Wärmebehandlung?
Solche Schritte werden als zusätzliche Arbeitsgänge geführt, entweder pauschal je Teil oder abhängig von Merkmalen wie Kantenlänge oder Materialart. Fremdvergabe lässt sich mit Aufschlag hinterlegen.
Wie genau sind die berechneten Bearbeitungszeiten?
Sie sind so genau wie die hinterlegten Vorgabewerte. Das System rät nicht, sondern wendet Ihre Zeitmodelle auf die erkannte Geometrie an. In der Einführung werden die Modelle an abgeschlossenen Aufträgen kalibriert.
Können wir mehrere Maschinen mit unterschiedlichen Sätzen abbilden?
Ja. Maschinen werden mit eigenen Stundensätzen, Arbeitsräumen und Rüstzeiten geführt. Die Zuordnung erfolgt über Regeln, etwa nach Bauteilgröße oder benötigter Achsanzahl.
Bleibt die Kalkulation nachvollziehbar?
Jede Position wird als Rechnung ausgewiesen — Merkmal, Zeitansatz, Satz, Ergebnis. Ihr Kalkulator sieht jeden Schritt, kann korrigieren und gibt frei. Automatisch versendet wird nichts.