Glossar
Die Begriffe, die in Angeboten, Zeichnungen und Gesprächen mit uns vorkommen — kurz erklärt. Gedacht für alle, die im Angebotsprozess mitreden, ohne täglich in der Fertigung zu stehen: Vertrieb, Einkauf, Geschäftsführung, IT.
Dateiformate und Datenaustausch
Diese Formate schicken Ihre Kunden — und diese liest QuoteFlow direkt ein.
- STEP
- Standard for the Exchange of Product Data, genormt als ISO 10303. Neutrales 3D-Austauschformat. Der praktische Vorteil: Es funktioniert unabhängig davon, mit welchem CAD-System Ihr Kunde konstruiert hat.
- IGES
- Initial Graphics Exchange Specification. Älteres neutrales Austauschformat für 2D- und 3D-Geometrie, in vielen Betrieben noch im Umlauf.
- DXF
- Drawing Exchange Format. Herstellerneutrales 2D-Format, in der Blechbearbeitung der Normalfall — aus ihm kommen Konturen und Schnittlängen.
- DWG
- Natives CAD-Format von AutoCAD für 2D- und 3D-Daten. Anders als DXF herstellergebunden.
- CAD
- Computer-Aided Design. Rechnergestützte Konstruktion von Zeichnungen und Modellen.
- Stückliste (BOM)
- Strukturierte Auflistung aller Komponenten und Materialien eines Produkts. BOM steht für Bill of Materials und meint dasselbe.
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Michael Bromberger · Sales und Kontakt · Mo–Fr 8–17 Uhr
Kalkulation und Preisbildung
Die Begriffe, an denen sich entscheidet, ob ein Angebot Marge trägt.
- Kalkulation
- Ermittlung von Kosten und Preis für ein Bauteil oder einen Auftrag auf Basis von Material, Bearbeitungszeit und Fertigungsverfahren.
- Rüstzeit
- Zeit für das Vorbereiten und Einrichten einer Maschine vor der Bearbeitung. Sie fällt unabhängig von der Stückzahl an — deshalb entscheidet sie darüber, ab welcher Losgröße ein Auftrag überhaupt lohnt.
- Losgröße
- Anzahl der Teile in einem Fertigungsauftrag. Sie bestimmt das Verhältnis von Rüst- zu Stückkosten und damit den Preis pro Teil.
- Toleranz
- Zulässige Abweichung eines Maßes. Enge Toleranzen erhöhen den Fertigungsaufwand spürbar — eine Toleranzangabe zu überlesen ist einer der teuersten Kalkulationsfehler.
- RFQ
- Request for Quotation, die eingehende Angebotsanfrage eines Kunden. In vielen Betrieben der Punkt, an dem der Prozess unstrukturiert beginnt.
- CPQ
- Configure, Price, Quote. Softwarekategorie für Angebotskonfiguration auf Basis von Preislisten. Für die Lohnfertigung meist zu starr, weil dort selten zwei Bauteile gleich sind.
- Angebotsautomatisierung
- Automatisierte Verarbeitung einer Anfrage bis zum fertigen Angebot: auslesen, kalkulieren, zur Freigabe bereitstellen. Die Freigabe bleibt beim Menschen.
- DFM
- Design for Manufacturing. Fertigungsgerechte Gestaltung eines Bauteils, um aufwendige Sonderprozesse und vermeidbare Kosten zu reduzieren.
Fertigungsverfahren
Die Verfahren, für die QuoteFlow eigene Kalkulationslogiken mitbringt.
- Lohnfertigung
- Fertigung von Bauteilen im Kundenauftrag, ohne eigenes Endprodukt. Das Geschäftsmodell, für das QuoteFlow gebaut ist.
- Zerspanung
- Fertigung durch Materialabtrag: Drehen, Fräsen, Bohren, Schleifen.
- CNC-Fertigung
- Computerized Numerical Control. Rechnergesteuerte Bearbeitung von Werkstücken, etwa durch Fräsen, Drehen oder Bohren.
- Spritzguss
- Urformverfahren, bei dem geschmolzener Kunststoff unter Druck in ein Werkzeug eingespritzt und dort geformt wird.
- Kavität
- Nest im Spritzgusswerkzeug, in dem ein Teil geformt wird. Die Anzahl der Kavitäten bestimmt maßgeblich Werkzeugkosten und Ausbringung.
- Schließkraft
- Kraft, mit der ein Spritzgusswerkzeug während des Einspritzens zugehalten werden muss. Sie entscheidet darüber, welche Maschine überhaupt infrage kommt.
- Pulverbeschichtung
- Oberflächenveredelung, bei der Pulverlack elektrostatisch aufgetragen und anschließend eingebrannt wird.
Systeme und Schnittstellen
- ERP
- Enterprise Resource Planning. Zentrales System für Ressourcen, Aufträge und Stammdaten — etwa SAP, Odoo oder proALPHA. QuoteFlow ersetzt es nicht, sondern setzt darauf auf.
- Interpretations-Engine
- Der Teil des Systems, der technische Dokumente liest und daraus kalkulationsrelevante Parameter gewinnt: Maße, Toleranzen, Material, Oberfläche, Verfahren.
- Preislogik
- Die Regel, nach der Ihr Betrieb einen Preis bildet — etwa Preis je Quadratmeter Nettofläche oder je Meter Schnittlänge. In den meisten Betrieben existiert sie nur im Kopf erfahrener Kalkulatoren.
Einen Begriff vermisst? Wir gehen ihn im Demo-Termin an Ihren eigenen Anfragen durch — das ist ohnehin nützlicher als eine Definition.
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- Eine ehrliche Einschätzung, ob Ihre Anfragestruktur passt — auch wenn die Antwort Nein lautet
- Ihr Einsparpotenzial in Stunden und Euro, gerechnet auf Ihre Zahlen
- Die drei größten Zeitfresser in Ihrem heutigen Angebotsprozess
Er meldet sich innerhalb eines Werktages und schlägt zwei Termine vor. Kein Verkaufsdruck, keine Warteschleife — und wenn QuoteFlow nicht zu Ihnen passt, sagt er Ihnen das auch.
- Verarbeitung in Deutschland beziehungsweise der EU, DSGVO-konform
- Ihre Zeichnungen werden nicht zum Training fremder Modelle verwendet
- Kostenlos und unverbindlich — kein Vertrag, keine Testphase, die abläuft